worauf ihr achten solltet....

Gefahren und Komplikationen beim Tätowieren       

Ein Tattoo ist, ähnlich wie eine Operation, ein Eingriff am Körper.
 Die Gefahren, die somit gegeben sind, sollte man nicht außer Acht lassen.
Damit ihr wisst worauf ihr achten müsst, sind hier ein paar Hinweise und Tips um Komplikationen zu vermeiden.
Wenn ihr diese beachtet, kann beim tätowieren nichts schief gehen.

Bis ein Jahr nach dem Tätowieren darf kein Blut gespendet werden.
Achtet beim Tätowierer eurer Wahl darauf, das die Instrumente sterilisiert sind.

Wundinfektionen, Kontaktdermatitis und Vernarbungen sind möglich.
Ohne eine sorgfältige Reinigung und Pflege des neuen Tattoos besteht ein ständiges Risiko für eine Wundinfektion.
Abstoßungsreaktionen des Körpers können auftreten.
Ebenso sind schon sarkoidähnliche Granulome, das sind entzündliche Gewebeneubildungen, in Form von langen dicken Vernarbungen an der Seite von Tattoos aufgetreten..

Unabhängig von der Hygiene kann es zu allergischen Reaktionen der Haut kommen.
Der Körper kann auf die eingebrachte Farbe unter der Haut reagieren, und versucht dass das Tattoo abzustoßen.

Tätowieren ist nicht wirklich schmerzfrei, wie stark der Schmerz jedoch empfunden wird, ist individuell sehr unterschiedlich.
Manche empfinden nicht mehr als ein Kribbeln, andere könnten bei der selben Stelle schon an die Decke gehen.
Auch die Körperstelle ist entscheidend, denn dort wo die Haut dünn ist, wird der Schmerz erfahrungsgemäß stärker empfunden, als an anderen Körperstellen.
Falls ihr euch unsicher seid, laßt euch einfach mal die Nadel ansetzen, ohne das Farbe verwendet wird, wenn ihr der Meinung seid, das ihr das nicht aushalten werdet, dann ist hier der letzte und richtige Zeitpunkt um aufzuhören.

Bei Menschen mit Diabetes, Infektionskrankheiten, Bluterkrankheit und Bluterneigungskrankheit, Schwangerschaft , Stillzeit und Menschen, die eine Thrombosebehandlung erhalten, dürfen kein Tätowierungen durchgeführt werden.
Das ist wirklich wichtig, denn die Komplikationen sind nicht von der Hand zu weisen. Zwar sind die Gesundheitsrisiken nicht bei allen Menschen mit diesen Erkrankungen gleich, aber allgemein doch sehr viel höher, als bei gesunden Menschen.
Wer dennoch unbedingt den Wunsch nach Körperschmuck hat, sollte sich ärztlich beraten lassen.
Wichtig ist auch, das die Krankenkasse nicht zahlt, wenn Schäden durch Tätowierungen entstanden sind.

Wer sich ein Tattoo hat machen lassen, und es später wieder entfernen möchte, wird damit leben müssen, das Tattooentfernung nicht immer sicher ist.
Die Entfernung eines Tattoos ist sehr kompliziert und es bleiben möglicherweise dauerhafte Verfärbungen der Haut zurück.
 Ein Tattoo zu entfernen ist bis zu zwanzig mal so teuer, wie ein Tattoo anbringen zu lassen. 

 

 

Nachsorge beim Tattoo        


Jedes neue Tattoo ist eine Wunde.
Die Nachsorge, bzw. Wundpflege, nach dem tätowieren gleicht der bei leichten Verbrennungen.
Der Bereich muß sauber und feucht gehalten werden, und das bis zur Heilung. Wie ihr vorgehen müsst, und was dabei zu beachten ist, findet ihr hier.

    
Wichtig ist, daß das Anfassen nicht gestattet ist. Das Tattoo sollte noch
12 Stunden, auch über Nacht, verbunden sein.
Also Finger weg und in Geduld üben. .

    
Entfernt die Folie und wascht  das Tattoo mit milder Seife und viel Wasser, um alle Rückstände auf dem Tattoo zu entfernen.  Tupft das Tattoo mit einem weichen Handtuch trocken. Aber bitte nicht reiben! Verwendet keinen Alkohol oder andere Substanzen, die die Haut reizen und austrocknen können.

Mit sauberen Händen solltet ihr bis zu dreimal täglich eine leichte antibiotische Salbe auftragen. ( Bepanthen, Heile Heile) Reibt die Salbe in einer dünnen Schicht vorsichtig in das Tattoo, wie eine Bodylotion. Das verhindert das Austrocknen und Hartwerden der Haut. Besorgen könnt ihr euch die Salbe in einer Apotheke oder bei uns im Studio, dort werdet ihr auch beraten, besonders dann, wenn ihr gegen Antibiotika allergisch seid. Wenn eine Infektion auftritt, solltet ihr unbedingt einen Arzt aufsuchen. Nehmt zum Einreiben keine Vaseline. Sie kann Verformungen Ihres Tattoos verursachen und macht die Farbe matt.

Im Normalfall entsteht eine leichte Schorf-Schicht.

Diese darf auf gar keinen Fall entfernt werden.

Jedes Tattoo beginnt nach ca. 3-5 Tagen an zu jucken, Selbstbeherrschung üben, und nicht kratzen!

Nur wenn du diese Regeln sorgsam beachtest, kann dein Tätowierer für ein einwandfreies Tattoo garantieren! Dann wirst auch du viel Spass an deinem Hautschmuck haben!



Für 4 Wochen solltet ihr das Tattoo vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Schon 5 Minuten Sonnenlicht können eine allergische Reaktion hervorrufen.
Während der Heilung solltet ihr auch nicht ins Solarium gehen. Auch nach der Heilung sollte das Tattoo im Solarium abgedeckt sein, damit die Farbe nicht verbleicht.

Schwimmen gehen im Chlorwasser, heiße Bäder oder Wirlpools können ein Tattoo zerstören. Wartet am besten damit, bis die Heilung abgeschlossen ist.

 


 

 

Wir empfehlen zur Pflege der Tattoo für die ersten 3-4 Tage eine Wund und Heilsalbe....z.b. Bepanthen oder wer auf Wollwachse empfindlich reagiert Heile Heile Salbe.... anschliessend Hustle Butter.... alle 3 Produkte finden ihr bei uns im Sortiment im Studio


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